Miss Austrias
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Jetzt geht es richtig los in Miami

Jetzt, wo Registration, Fitting und Shootings für alle Mädels vorbei sind, kommen die zahlreichen Events. Das Trump Resort ist wunderschön, aber es tut auch gut, mal rauszukommen und mehr von Miami zu sehen als den Golfplatz. Der Blick auf die Stadt erinnert mich lustigerweise am “CSI Miami” – wieso wohl?

Der erste Event war ein Charity Dinner für die Organisation “Best Buddies”. Wir wurden an verschiedene Tischen gesetzt, gemeinsam mit den Gästen der Veranstaltung, und der Zufall hat es gut mit mir gemeint. Eine der Damen an meinem Tisch kommt ursprünglich aus Kärnten. Obwohl sie mit 5 Jahren weggezogen ist, konnte sie fließend Deutsch. Ich hab mich natürlich sehr gefreut. Meine Tischnachbarin war Nia Sanchez, Miss USA. Mit ihr den Abend zu verbringen war sehr angenehm und interessant, denn sie hat mir von ihren Leben als Miss USA erzählt. Sie hat mir dann auch noch die wunderbare Neuigkeit verraten, dass sie verlobt ist! Mit der Hochzeit muss sie allerdings noch warten, denn sonst kann sie den Miss-Titel nicht behalten. Sicher eine große Enttäuschung für so manchen Fan.

Polizei-Eskorte wie im Film

Als wir zum Bus gingen, um in einem italienischen Restaurant mit Köstlichkeiten bedient zu werden, warteten bereits Polizistin auf Motorrädern auf uns. Sie haben für uns den ganzen Verkehr aufgehalten, damit unser Bus durchkommt und eskortierten uns bis zum Restaurant. So viel Aufmerksamkeit bekommt nicht mal unser Bundespräsident, wenn er zur Arbeit fährt. In solchen Momenten glaubt man wirklich man ist mitten in einem Hollywood-Film.

Nach dem köstlichen italienischen Essen wurden wir – natürlich wie es sich in Amerika gehört – wieder mit Polizei Eskorte zum “Welcome Event” gebracht. Ich habe dort zum ersten Mal Donald Trump gesehen – ein ganz lieber Mann, nur ein Foto konnte ich noch nicht ergattern. Da uns keiner gesagt hat, was uns beim Welcome Event erwarten wird, waren wir umso überraschter als wir auf die Bühne gebeten wurden, um uns kurz vorzustellen, allerdings vor vielen vielen Medienvertretern aus Miami. Ich glaube sie wollten uns testen, wie wir mit solch einer spontanen Aktion umgehen und ob wir auf Knopfdruck Bühnenpräsenz zeigen können.

Ich fühle mich auf der Bühne immer wohl, aber Bernd Sebor, mein Moderations-Coach, hat mir immer wieder mit Nachdruck erklärt, dass ich vorher meine Stimmbänder und mein Gesicht aufwärmen soll. Lieber Bernd, an dieser Stelle liebe Grüße aus Miami, aber bei diesem Spontan-Auftritt habe ich das leider nicht unterbringen können. Aber ich gelobe Besserung.

Nach meinem Auftritt ließ ich meinen Bühnenauftritt nochmals Revue passieren: “War es so, wie ich wollte das es klingt? Habe ich die richtigen Worte gefunden? ” Wenigstens habe ich Doral mit einem herzlichen “Servus” begrüsst – typsich österreichisch. Das kann nur gut angekommen sein, oder?

Dresscode war Cocktail, doch fast alle Mädels hatten lange Abendkleider an. Unter Cocktailkleid versteht man halt in jedem Land was anderes.

Jetzt freu ich mich schon auf mein warmes, kuschliges Bett, denn die Klimaanlage hat mir leider einen Schnupfen beschert. Aber es wäre nicht Amerika, wenn die Krankenschwestern nicht mit einem perfekt ausgestatteten Medizinschrank aufwarten könnten. Hol mir jetzt mal ein paar Mittelchen und dann bin ich morgen hoffentlich wieder fit!

XX Julia

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